Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Oldtimervermietung mit Chauffeur

1.Geltung der Geschäftsbedingungen

Für alle Mietverträge gelten die hier aufgeführten AGB. Der Vermieter weist einmalig auf die geltenden AGB hin. Der Mieter muss sich bis spätestens zum Abschuss des Vertrages über die AGB selbstständig informiert haben.

2.Reservierung und Vertragsablauf

Die Reservierung des Oldtimers für einen bestimmten Tag ist nur eine unverbindliche Terminvormerkung aus dem kein Anspruch auf einen Abschluss des Mietvertrages hergeleitet werden kann.

Der Mietvertrag muss schriftlich - normalerweise per Fax - abgeschlossen werden. Der Vermieter ist an das konkret abgeschlossene Angebot mindestens eine Woche lang gebunden.

Bei Abschluss des Mietvertrages kommt es zu keinem Gesellschafterverhältnis zwischen Mieter und Vermieter.

Eine Weitervermietung des Fahrzeuges vom Mieter ist unzulässig.

Die Mindestmietdauer beträgt 3 Stunden sofern vertraglich keine anderen Mietzeiten vereinbart wurden.

3.Gegenstand des Mietvertrages

Das Fahrzeug wird in ordnungsgemäßen Zustand zum vereinbarten Veranstaltungsort gebracht.

Alle Fahrten finden ausschließlich mit Chauffeur statt.

4.Zahlungsbedingungen

Die Berechnung der Miete hängt von der Dauer und dem Nutzungsbedarf des Mieters ab.

Der Mietpreis und die Dauer werden vorher per Vertrag festgelegt.

Die vereinbarte Miete ist vor der Fahrdienstleistung in bar oder mindestens zwei Wochen vorher per Überweisung, auf das angegebene Bankkonto, zu bezahlen.

Die vereinbarte Miete versteht sich immer in Euro und ist inklusive gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Etwaige Forderungen vom Auftraggeber oder des Veranstalters können nicht gegen gerechnet werden.

5.Haftung



Der Mieter des Fahrzeuges haftet uneingeschränkt für alle Sach- und Personenschäden einschließlich der Folgeschäden, die während der Vorbereitung, Durchführung und der Abwicklung der Veranstaltung durch ihn, den Besuchern, seinen Beauftragten oder sonstige Dritte verursacht werden.

Der Mieter des Fahrzeuges hat an den Vermieter keine Schadensersatzansprüche, die im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten oder der Veranstaltung stehen, geltend zu machen. Der Vermieter ist davon frei zustellen.

Der Besitzer bzw. Vermieter des Fahrzeuges haftet nicht für Schäden, die auf technisches Versagen des Fahrzeuges beruhen. Der Vermieter hat kein Ersatzfahrzeug zu stellen.

6.Rücktritt oder Kündigung des Mietvertrages

Der Vermieter des Fahrzeuges ist berechtigt vom abgeschlossenen Vertrag zurückzutreten oder den Vertrag fristlos zu kündigen wenn

a) der Mieter des Fahrzeuges gegen die vereinbarten oder geltenden Gesetzte verstößt oder

b) das Fahrzeug in Folge technischen Versagens oder höherer Gewalt nicht zur Verfügung gestellt werden kann.

Sollte der Vermieter sein Recht auf Rücktritt des Vertrages geltend machen, so hat der Mieter keinen Anspruch auf Schadensersatz, noch auf Ersatz von aufgeführten Auslagen oder einem entgangenen Gewinn.

Kann die vertraglich festgelegte Fahrdienstleistung wegen höherer Gewalt oder ähnlicher unvorhergesehener Ereignisse nicht stattfinden, so tragen Mieter und Vermieter die bis dahin entstandenen Kosten selbst.

Kündigt ein Mieter den Mietvertrag, so sind folgende Vertragspreise an den Vermieter zu bezahlen:

ab 4 Wochen vor der Veranstaltung 25% des Mietpreises

ab 2 Wochen vor der Veranstaltung 50% des Mietpreises

ab 1 Woche vor der Veranstaltung 75 % des Mietpreises

ab 3 Tage vor der Veranstaltung 100% des Mietpreises

Sollte das Fahrzeug für den gekündigten Termin anderweitig vermietet werden entfallen die geforderten Zahlungen.

Sollte der Vermieter des Fahrzeuges während der gebuchten Veranstaltung begründetet Anlass zur Sorge um sein Fahrzeug oder die Sicherheit des Fahrzeuges samt Fahrgäste haben, kann der Vermieter jeder Zeit die Fahrdienstleistung abbrechen bzw. kündigen, ohne dass ihm dabei ein finanzieller Nachteil entsteht.

7.Tiere

Tiere dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung vom Vermieter im Fahrzeug mitgeführt werden.

8.Fernseh- und Filmaufnahmen

Die Aufnahme einer Veranstaltung für das Fernsehen bedarf immer der Genehmigung des Vermieters oder dem Besitzer des Fahrzeuges.

9.Gerichtsstand

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten zwischen Mieter oder Besitzer des Fahrzeuges und dem Vermieter ist das Amtsgericht Schwabach oder Verwaltungsgericht Nürnberg zuständig.

Nachträglich Änderungen des Vertrages bedürfen immer der Schriftform.

Die aufgeführten AGB sind fester Bestandteil des Mietvertrages.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser aufgeführten AGB unwirksam sein oder werden, sind sie durch wirksame zu ersetzen, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen Bestimmung verfolgt haben, am nächsten kommen.





Stand 20.09.2011